Auf dem Blog Into The Abyss gibt es einen tollen Artikel, der sich über die Farbeinfärbungen der neueren Kinofilme aufregt. Er stellt fest, dass letztlich alles in den Kontrast Orange/Aquamarine eingefärbt wird und zeigt dies bei ganz verschiedenen Produktionen. Besonders interessant ist der Artikel, weil er zum Schluss mit Beispielen aufwartet, die zeigen, wie große Kunstwerke aussehen würden, wenn die Künstler damals schon in den Kontrast Orange/Aquamarine gefallen wären.
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2 Kommentare
schlimm…
das ist ein bisschen wie soziologie…man verliert den naiven blick mit diesen analysen. schaute neulich einen horrorfilm, und alles war blau-orange! es wäre mir vermutlich nicht unbedingt so krass aufgefallen, aber nach der anschaulichen lektüre hab ich den halben film nur noch “blau-orange” gedacht…blau-orange…blaues monster…
besonders krass waren so szenen die lichttechnisch einfach unnatürlich aussahen: fahrten durch die eisblaue dunkelheit, aber strahlend orange gesichter. …eine unmöglichkeit! später dann sind sogar alle taschenlampen extrem blau (xenon-taschenlampen?)…und schon ist wieder ein kleines bisschen naives weltvergnügen verloren gegangen…
Tut mir leid, wirklich… Aber mir geht es ganz ähnlich. Letztens habe ich einen skandinavischen Krimi auf dem ZDF geschaut. Und man hätte ins Grübeln kommen können, ob Skandinavien ein Migrationsproblem hat und es mittlerweile nur noch ararbisch-stämmige Skandinavier gäbe. Nein, tatsächlich wurde arg an der Farbe gedreht. Furchtbar…